An mehreren Standorten im Stadtgebiet und in den Ortsteilen wurden in den vergangenen Monaten notwendige Pflegemaßnahmen und Baumsicherungsarbeiten durchgeführt. Ziel war es, Gefahrenstellen zu beseitigen, Folgeschäden zu vermeiden und zugleich Belange des Natur- und Artenschutzes zu berücksichtigen.

Am Standort Hellteich hatte der Anglerverein „Angelfreunde vom 1. Angelverein 1922 Strasburg e.V.“ bereits gegen Ende des vergangenen Jahres erste Pflegemaßnahmen übernommen. Dazu gehörten unter anderem die Entnahme von Unterholz sowie die Uferpflege. Im Februar 2026 wurden in Eigeninitiative von Klaus-Dieter Wildt, Günther Lemke und Frank Hinz weitere Bäume, darunter zwei große Weiden, zurückgeschnitten. Dabei handelte es sich um eine besonders aufwendige Maßnahme, die nur aufgrund des zugefrorenen Hellteiches möglich war. Zuvor angefragte Baumpflegedienstleister hatten die Arbeiten an den großen Weiden nicht übernommen, da wegen des engen Weges keine Hebebühne eingesetzt werden konnte. Hinzu kam, dass Weiden von Baumkletterern in der Regel gemieden werden, weil ihr weiches, schnell faulendes Holz und bruchanfällige Astgabeln ein erhöhtes Absturzrisiko darstellen. Aufgrund von Biberschäden am Stammfuß, einer starken Totholzbildung in der Krone sowie Zwieselrissen und Astabbrüchen bestand hier dringender Handlungsbedarf. Dank der tatkräftigen Unterstützung der OAS konnten die Stämme und das Schnittgut nach der Kappung noch rechtzeitig vor dem Auftauen vom Eis geschafft werden.

Auch am Standort Lauenhagen wurden zu Beginn des Jahres notwendige Arbeiten durchgeführt. Friedrich Keunecke setzte stellvertretend für die Stadt Strasburg (Um.) mehrere Bäume zurück, darunter zwei Weiden, eine Linde und eine Robinie. Die Bäume waren aufgrund ihres maroden Zustandes nicht mehr bruchsicher und mussten gekappt werden. Durch den zügigen Einsatz konnten mögliche Folgeschäden verhindert werden. Aus Gründen des Artenschutzes bleibt der Resthabitus der Bäume erhalten. Die Stadt Strasburg (Um.) bedankt sich für die Unterstützung bei der Keuneckeschen Gutsverwaltung eGbR.

Am Standort Schwarzensee konnten dank der Zusammenarbeit mit Christian Vorreyer in der Verbindungsstraße zwischen Schwarzensee und Schönhausen mehrere Pappeln zügig entnommen werden. Diese hatten mit ihrem Wurzelwerk bereits zu Straßenschäden beigetragen. Die anschließenden Aufräumarbeiten wurden durch die Stadtarbeiter und die OAS unterstützt. Die Stadt Strasburg (Um.) bedankt sich auch hier für die gute Zusammenarbeit mit dem Gut Klepelshagen.

