Strasburg (Uckermark) feiert 775 Jahre – drei Tage Musik, Begegnung und Begeisterung auf der Reuterkoppel

  anco   Lesezeit: 45 Minuten

strasburg (uckermark) feiert 775 jahre – drei tage musik, begegnung und begeisterung auf der reuterkoppel

Vom 12. bis 14. September 2025 stand Strasburg (Uckermark) ganz im Zeichen seines 775-jährigen Stadtjubiläums. Drei Tage lang verwandelte sich die Festwiese Reuterkoppel in eine große Open-Air-Bühne für Musik, Begegnung und Gemeinschaft. Unter dem Motto „Ein Fest für alle“ wurde getanzt, gefeiert und gelacht – bei freiem Eintritt, bestem Spätsommerwetter und mit einem Programm, das keine Wünsche offenließ.

 

Der Freitag startete sportlich und schwungvoll. Bis zum Nachmittag hatten Sportbegeisterte die Gelegenheit, auf dem Strasburger Sportplatz beim Sportabzeichentag ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Gegen 16 Uhr öffnete der große Rummel auf der Reuterkoppel seine Fahrgeschäfte, die mit Eröffnungsrabatten zum Mitmachen einluden.

 

Um 18 Uhr eröffnete Bürgermeister Klemens Kowalski das Stadtfest offiziell und begrüßte die zahlreichen Gäste aus Strasburg (Uckermark) und Umgebung mit einer bewegenden Eröffnungsrede (lesen Sie die Rede auf Seite X).

 

Mit Einbruch der Dämmerung setzte sich der traditionelle Fackelumzug in Bewegung – angeführt von der Schalmeienkapelle Rossow e. V. und begleitet von der Freiwilligen Feuerwehr Strasburg (Um.). Hunderte Fackeln tauchten die Straßen in warmes Licht und sorgten für eine besondere Atmosphäre. Den glanzvollen Abschluss des ersten Festtages bildete das große Feuerwerk um 21:30 Uhr, das den Himmel über Strasburg (Um.) in bunte Farben tauchte. Anschließend übernahm DJ Sun & Co. die Bühne und machte die Nacht zur Tanzfläche.

 

Der Samstag begann um 10 Uhr mit der Öffnung der Schaustellerstände, Händler und Vereinszelte. Viele Vereine aus Strasburg (Um.) nutzten den Tag, um ihre Arbeit zu präsentieren und mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Um 14 Uhr startete der große Festumzug am Marktplatz – ein Höhepunkt des Wochenendes: mehr als 60 Gruppen, darunter Unternehmen, Vereine, Feuerwehren, Schulen und Oldtimerfreunde, zogen durch unsere Stadt. Große Landmaschinen, bunt geschmückte Wagen und Fußgruppen sorgten entlang der Strecke für Applaus und Begeisterung.

 

Am Nachmittag folgte ein buntes Kinderprogramm mit Ella Popella, das vom Förderverein für Kultur, Bildung und Sport Strasburg (Um.) e.V. unterstützt wurde.

 

Um 17 Uhr wurden die „Herzmenschen“ der Stadt geehrt: Im Rahmen des Ehrenamtspreises „SBG“ zeichnete Bürgermeister Kowalski die beiden Preisträger aus, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwesen einsetzen (lesen sie dazu den Beitrag auf Seite X).

 

Am Abend sorgte die Band Right Now für ausgelassene Stimmung und volle Tanzflächen. Bürgermeister Klemens Kowalski ließ es sich dabei nicht nehmen, selbst mit auf die Bühne zu gehen – gemeinsam mit der Band rockte er das Publikum und brachte die Gäste in echte Feierlaune. Der Auftritt wurde zu einem der unvergesslichen Momente des Festwochenendes.

Danach übernahm erneut DJ Sun & Co. und sorgte bis spät in die Nacht für Partystimmung.

 

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familien. Ab 11 Uhr öffneten Rummel, Händler und Vereinsstände erneut ihre Tore. Den musikalischen Auftakt bildete die Schalmeienkapelle Mühlhof e.V., die mit ihrem Eröffnungskonzert für gute Laune sorgte. Gleichzeitig feierte die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH ihr eigenes Jubiläum auf der Festwiese – mit Glücksrad, kleinen Preisen und Mitmachaktionen für die Gäste.

 

Gegen 14 Uhr betrat Stargast Marcus Christiansen die Bühne und sorgte mit seiner Musik für einen stimmungsvollen Höhepunkt am letzten Festtag. Bei Kaffee, Kuchen und herzhafter Gastronomie klang das Stadtfest am frühen Abend in entspannter Atmosphäre aus.

 

Drei Tage lang zeigte sich Strasburg (Uckermark) von seiner besten Seite: engagiert, lebendig und gastfreundlich.

Vereine, Unternehmen, Feuerwehr, Händler, Schausteller und unzählige freiwillige Helferinnen und Helfer trugen zum Gelingen bei.

Bürgermeister Klemens Kowalski zog am Ende ein positives Fazit: „Dieses Fest war ein Gemeinschaftswerk. Wir haben gezeigt, dass Strasburg feiern, zusammenhalten und gestalten kann.“ – lesen Sie auch seine Dankesworte auf Seite X.

 

Mit Musik, Lichtern, Begegnungen und vielen Erinnerungen wurde das 775-jährige Stadtjubiläum zu einem Höhepunkt im städtischen Veranstaltungskalender – und zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle, die dabei waren.

 

Text: Anne Collier/ Fotos: Christin Frenzel