Die AWO-Kita „Kunterbunte Kinderwelt“ ist erneut Ziel mutwilliger Zerstörung geworden. Seit einigen Wochen kommt es immer wieder zu Übergriffen auf das Kitagelände. Zuerst wurde das lang ersehnte Fußballtor über Nacht gestohlen. Kurz darauf warfen Unbekannte Sitzbänke über den Zaun und zerstörten mit Absicht von Kindern gebaute Sandburgen. Schon diese Taten haben tiefe Spuren hinterlassen – bei den Kindern, die diesen Ort lieben und bei den Mitarbeitenden, die ihn mit viel Herz gestalten.
Doch in der Nacht zum 19. Oktober 2025, beziehungsweise am späten Abend des 18. Oktober, wurde eine Grenze überschritten. Das neu angeschaffte Spielplatzgerät wurde umgestoßen, Spielzeug und Fahrzeuge wurden verschleppt, beschädigt oder quer über das Gelände verteilt. Die Sandspielzeugkiste sowie der Geräte- und Spielzeugschuppen wurden aufgebrochen. Selbst schwere Sitzgruppen wurden nicht verschont. Noch schlimmer: Auch das Gartenprojekt „Gartenland in Kinderhand“, in dem Kinder Pflanzen pflegen und Verantwortung übernehmen, wurde verwüstet. Pflanzen herausgerissen, Beete zertreten – ohne jedes Bewusstsein dafür, wem hier wehgetan wird.
Diese Taten sind kein „dummer Streich“. Sie sind respektlos und richten sich direkt gegen Kinder. Wer so handelt, zerstört nicht nur Dinge, sondern greift das Vertrauen und die Geborgenheit der Kleinsten an. Kinder stehen fassungslos vor dem, was ihnen genommen wurde – ihrem sicheren Ort. Eltern und Mitarbeitende sind wütend und tief betroffen. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die mit Zeit, Hingabe und Verantwortung für diese Kita einstehen.
Der entstandene Schaden ist erheblich und wirft die Pläne der Kita massiv zurück. Besonders betroffen ist die geplante Wassermatschanlage, für die seit Monaten gespart wird – Geld, das nun in Reparaturen fließen muss, weil einige wenige glauben, Rücksichtslosigkeit hätte keine Konsequenzen.
Wir fordern alle Nachbarinnen, Nachbarn, Eltern und Spaziergänger eindringlich auf: Schauen Sie nicht weg. Wer etwas beobachtet hat – egal wie klein es scheint – meldet sich bitte bei der Kita oder direkt bei der Polizei. Wegsehen schützt nur die Falschen.
Unser Ziel bleibt unverändert: Die „Kunterbunte Kinderwelt“ soll wieder ein sicherer, fröhlicher und unversehrter Ort sein – und wir werden nicht zulassen, dass blinde Zerstörung stärker ist als Zusammenhalt.
Text/Fotos: Petra Kowohl,
PR-Managerin & QB teilstationäre Einrichtungen Kinder und Jugend
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